Homöopahtie

Die Homöopathie ist eine Therapieform, die sich sowohl bei akuten sowie bei chronischen Erkrankungen immer wieder erfolgreich einsetzen lässt. Es gibt auch im Bereich der Schulmedizin immer mehr Ärzte, die, bevor sie mit allopathischen Mitteln agieren, doch lieber erst versuchen, die sanften, bewährten Mittel der Homöopathie heranzuziehen.

Jeder Therapeut hat seine ganz eigene Herangehensweise, ich möchte hier nur einen kleinen Überblick geben, wie ich in meiner Praxis mit der Homöopathie arbeite:

  • Klassische Homöopathie

  • Arbeit mit Komplexmitteln

  • Arbeit mit bewährten Indikationen 

  • Neue Homöopathie nach Körbler

Die Homöopathie arbeitet nach dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip.

In der klassischen Homöopathie erarbeitet man sich zusammen mit den Besitzern ein homöopathisches Mittel (das Similimum), welches den Patienten in seiner Gesamtheit, also seinen Geistes- und Gemütssymptomen, sowie in seinen körperlichen Symptomatiken am besten widerspiegelt. Dabei ist es am wichtigsten, sehr gut zuzuhören, die Tiere intensivst zu beobachten und vor allem die Entwicklung unter der Medikamentengabe zu verfolgen.

In der Homöopathie sind es gerade die Besonderheiten und Auffälligkeiten, die einen zu den richtigen Mitteln führen. Daher sind die Besitzer in einer homöopathischen Anamnese sehr oft irritiert, wenn der Therapeut z.B. etwas über den Charakter, die Schlafgewohnheiten oder die Ängste Ihres Tieres wissen möchte, obwohl sie doch z.B. wegen eines Hustens bei Ihrem Hund gekommen sind.

Aber natürlich wende ich Homöopathika auch nach bewährter Indikation an. Dies sind Mittel, die bei ganz bestimmten akuten Erkrankungen häufig schon den unterschiedlichsten Tieren geholfen haben – trotzdem trifft es nicht grundsätzlich und vor allem nicht bei jedem Tier zu.

Typisch bewährte Indikationen liegen bei den „Erste Hilfe-Mitteln“ in der Reise- oder Notfallapotheke (s. Rubrik Taschenapotheke) vor. Meistens arbeitet man hier mit den sogenannten Niedrigpotenzen (Mittel mit der Bezeichnung D6, D12 oder auch C6). Hier biete ich auch immer wieder Seminare an, um den Tierbesitzern die Mittel und ihre Anwendung näher zu bringen und zu vermitteln, ab wann ein Gang zur/m Therapeut/In ratsam wäre.

Die Komplexmittel wiederum sind Zusammenstellungen verschiedener homöopathischer Mittel zu einem Mittel. So gibt es z.B. Komplexmittel, die einen starken Bezug zu den Nieren haben, da in diesem Mittel mehrere Homöopathika verarbeitet sind, die alle einen Einfluss auf die Nieren haben (anregend, stärkend, entgiftend,...), es gibt solche Mittel auch für die Leber, Allergien, Husten, u.v.m.

Ich wende auch Komplexmittel in meiner Praxis an, wenn ich beispielsweise ein bestimmtes Organ stärken oder unterstützen möchte oder aber um eine Entgiftungstherapie durchzuführen.

Und dann zu guter Letzt die "Neue Homöopathie nach Körbler", bekannt auch durch die Bücher „Medizin zum Aufmalen“. Hier arbeitet man mit Symbolen und vor allem mit der Einhandrute. Dies in ein paar kurzen Worten zu beschreiben würde zu weit führen. Aber ich zeige Ihnen die Vorgehensweise gerne mal in der Praxis - sie werden erstaunt sein!!!